Familienausflug an die Lamju
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- 14. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Für einmal hiess es am Vorabend der Leichtathletik Meisterschaft Jugend alles bereit machen und besonders zeitig schlafen gehen. Denn ungewohnt früh am Sonntagmorgen, dem 11.September, ertönt der Wecker bei der Familie Rogger. Sofort die bereitgelegten Kleider anziehen, den gepackten und bereitgelegten Rucksack umschnallen und ab ins Auto. Punkt 5.45 Uhr fuhren die Vier Richtung Altstätten los. An diesem Sonntag trafen sich die 1000 besten jungen Leichtathleten des Kantons St. Gallen auf dem Sportplatz GESA. Für einmal war es nicht nur sehr früh, sondern auch ungewohnt kühl. Um 7.40 Uhr hiess es für Silja in ihrer Gruppe bereitstellen und Startnummer fassen. Nun lernte sie ihre ersten 18 Konkurrentinnen von insgesamt 172 Mädchen in ihrer Stärkenklasse kennen. Nach einem kleinen Aufwärmen mussten sie auch schon an den Start des 50m-Laufs. Für einmal etwas aussergewöhnlich fand dieser in der Halle statt. Zu diesem Zeitpunkt gesellten sich bereits zwei Uzner Fans dazu. Um von Anfang an den Wettkampftag miterleben zu können, waren sie bereits am Samstag angereist. Und zwar mit dem Wohnbus. So brauchten sie nicht einmal so früh aufstehen. Nach dem guten Sprint folgten der Weitsprung und der Weitwurf. Bei allen Disziplinen versuchte Silja Bestresultate zu erreichen. Jedoch bereitete ihr das kühle und leicht nasse Wetter, wie später auch Leana und vielen anderen Kindern, eher etwas Mühe. Dennoch erreichte Silja jeweils gute Weiten. Noch vor dem Mittag begann der Wettkampf für Leana. Auch sie musste ihre 50m in der Halle zurücklegen. An diesem Tag erwischte sie einen super Start und konnte ihren Vorsprung bis ins Ziel sogar noch ausbauen. So ging sie voller Motivation an den Weitsprung und Weitwurf. Ihre eigenen hochgesteckten Ziele konnte sie trotz guten Resultaten in diesen beiden Disziplinen leider nicht ganz erreichen. Kurz vor 15.00 Uhr kam endlich die Sonne raus und Leana musste an den Start zum abschliessenden 1000m-Lauf. Die Strecke führte auf zwei Runden über eine unebene Wiese und beinhaltete einige Höhenmeter. Bei dieser schwierigen Streckenführung war taktisches und kräfteeinteilendes Laufen umso wichtiger. Leana lief so stark, dass sie stets mit der Spitzengruppe mithalten konnte und erst vor dem Ziel ein paar Sekunden auf die Siegerin verlor. Nun hiess es nochmal warten bis die Rangverkündigung pünktlich um 17.00 Uhr beginnen konnte. Silja erreichte den tollen 39 Rang bei den U10 und Leana bei den U12 den ebenso guten 22 Rang von 116 Athletinnen. Somit waren beide klar im ersten Drittel klassiert und erhielten erstmals eine Auszeichnung an einer Lamju. Etwas müde aber überglücklich traten wir die Heimfahrt an und ein langer und anstrengender Tag neigte sich dem Ende zu. Wir gratulieren beiden ganz herzlich! RERO











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