
STRHJ
23. Aug. 2025
Reise Biel–Solothurn–Weissenstein
Ende August versammelten sich 25 erwartungsfrohe Männerriegler am frühen Morgen beim Bahnhof Uznach zur diesjährigen gemeinsamen Reise Biel–Solothurn –Weissenstein. Zügig fuhren wir per Car bis zur Raststätte Pieterlen, kurz vor Biel, zum heiss ersehnten Kaffeehalt.
Nun waren wir so richtig aufnahmefähig für einen interessanten Museumsbesuch. In den top modernen, futuristisch anmutenden Gebäulichkeiten der beiden Uhrenmarken Omega und Swatch erfuhren wir viel über den Werdegang dieser Industrie als wichtiger Arbeitgeber dieser Region. Höchste Technologie-Entwicklungen, absolute Präzision und die grosse Vielfalt der Anwendungsbereiche brachten uns ins Staunen. Die anschliessende zweistündige Schifffahrt auf der Aare bis nach Solothurn genossen wir bei einem guten Mittagessen. Bei wärmender Sonne liessen wir die Aareufer auf dem Oberdeck an uns vorbeigleiten.
Es war bereits Mitte Nachmittag, als wir uns mit der Geschichte der Zähringer- und Ambassadorenstadt Solothurn vertraut machen liessen. Stadtführungen stehen und fallen bekanntlich mit der Qualifikation der Person. «Unsere» Rahel gehört dabei sicher in die Top Liga. Während den 1 ½ Stunden gab es keinen Moment der Langeweile. Anschliessend, nach einem gespendeten Apéro im Weinstüberl, wurden die Zimmer im modernen H 4 Hotel, direkt an der Aare, bezogen. Der erste Tag endete nach dem Abendessen mit einem Ausflug in die pulsierende, lebendige Altstadt.
Der zweite Tag begann nach dem Morgenessen mit einem kurzen Besuch des traditionellen, farbenfrohen und mit viel Liebe aufgebauten Wochenmarktes. Anschliessend wanderten wir durch die Verenaschlucht. Dort wo die heilige Verena, eine sogenannte Volksheilige, in ihrer Einsiedelei ein selbst gewähltes, bescheidenes Leben lebte und mit ihren Heilkräften vielen Leuten Kraft und Zuversicht vermittelte.
Gegen Mittag brachte uns die Gondelbahn von Solothurn-Oberdorf auf den 1280 m hohen Weissenstein. Gegen Westen die weiten Jura-Höhen, gegen Osten der Blick aufs Mittelland. Leider blieb uns die legendäre Fernsicht in die Berner Alpen an diesem Tag verwehrt. Ein reichhaltiges Mittagessen machte uns dann aber fit für die Rückfahrt nach Uznach. Zwei tolle, intensive Tage mit perfekter Organisation und bester Kameradschaft gingen kurz nach 18 Uhr zu Ende.

















